Auch Wände schwitzen?

Herr Gremsl, an sonnigen Tagen können Arbeiten im Freien recht schweißtreibend sein. Die warme Außenluft kann aber auch Wände zum Schwitzen bringen. Wie ist das möglich?

Schwitzen ist der falsche Begriff. Trifft warme Luft auf kühle Körper, so entsteht ab einer bestimmten Temperaturdifferenz Kondensationsfeuchte. Das sogenannte „Schwitzwasser“ an den kühlen Kellerwänden kommt zum Beispiel aus der abgekühlten Sommerluft. Man spricht von einer Sommerkondensation. In der Heizsaison sorgen in Wohnräumen oft hohe Luftfeuchtigkeit, Wärmebrücken oder schlecht gedämmte Außenwände für „Schwitzwasser“.

Besteht dadurch Schimmelgefahr?

Anhaltende Feuchtestellen bieten natürlich optimale Bedingungen für Schimmelwachstum.

Wie kann dem entgegengewirkt werden?

Zum einen, indem man die relative Luftfeuchte durch Querlüften absenkt. Zum anderen sollte durch richtiges Heizen die Temperaturdifferenz zwischen der Raumluft und den festen Körpern reduziert werden. Dies kann mit Infrarotpaneelen einfach und kostengünstig umgesetzt werden. Die infraroten Wärmewellen der Paneele erwärmen die festen Körper und über diese die Raumluft. Dadurch können sich die Oberflächentemperaturen der Problemzonen an die Raumlufttemperatur annähern. Dies schafft nicht nur ein behagliches Raumklima, es wirkt auch der Schimmelbildung massiv entgegen. Überzeugen Sie sich in unserem 125m² großen Erlebnisschauraum in Friedberg! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.